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News / Nachrichten aus der Kunststoffbranche:

 

 

Mittwoch, 12.06.2013

Sterilisierbare Verpackungen: Kunststoffe treiben Wachstum

Kunststoffverpackungen werden mehr als 90 Prozent des bis 2017 erwarteten Zuwachses bei sterilisierbaren Verpackungen ausmachen. Das ist das Ergebnis der Multi-Client-Studie "Retortable Packaging in Europe", die das Marktforschungsinstitut Applied Market Information (AMI; Bristol / Großbritannien) im März 2013 veröffentlichte.

Der tendenziell stagnierende Sektor habe durch Impulse aus dem Kunststoffbereich die Chance, bereits reife Märkte wieder zu beleben, lautet ein Fazit der Marktforscher. Wichtigster Hoffnungsträger sind dabei im Coextrusionsverfahren hergestellte Mehrschicht-Barrierefolien. AMI rechnet außerdem für Kaltlaminiertaschen, blasgeformte Behälter mit Barrierefunktion sowie Spezialbeschichtungen mit guten Zukunftsaussichten.

Internet:

Dienstag, 30.04.2013

IKV: Untersuchung von elektrisch und thermisch leitfähige Kunststoff-Compounds

 

Der deutsche Systemlieferant motan-colortronic übergibt dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen einen neuen Trockner für die Vortrocknung von Polymeren sowie ein Dosiersystem für die Kleinstmengendosierung von pulverförmigen Füllstoffen. Mit diesen Peripheriegeräten untersuchen die IKV-Forscher elektrisch und thermisch leitfähige Compounds aus technischen Thermoplasten. Die neuen motan-colortronic Geräte werden auch für weitere Untersuchungen zum Aufbereiten von Thermoplasten eingesetzt.

Der mobile Kompakttrockner des Typs Luxor 160 mit einem Trichtervolumen von 600 l dient zur Vortrocknung von technischen Thermoplasten und Polyestern. Die Trocknung erfolgt mit Trockenluft, die mit einem Zweikreissystem, bestehend aus jeweils einer Trockenmittelpatrone und einem Gebläse, sowie pneumatischen Umschaltventilen zur Verfügung gestellt wird. Der Trichter kann bis 140 °C beheizt werden.

Das Dosiersystem besteht aus einem gravimetrischen Doppelschneckendosiergerät des Typs CT15-P03-7,5 l und der neuen GraviNet GP-Steuerung. Die Steuerung ist so ausgelegt, dass neben dem Doppelschneckendosiergerät bis zu drei weitere Dosiergeräte gesteuert werden können. Das zur Verfügung gestellte Doppelschneckendosiergerät ist durch die Motor-Getriebe-Übersetzung von 36:1 für die Dosierung von Kleinstmengen pulverförmiger Füllstoffe geeignet und erweitert somit die am IKV vorhandene Dosiertechnik für kleinere Durchsätze.

Die motan-colortronic GmbH unterstützt das IKV seit vielen Jahren mit Peripheriegeräten für die Kunststoffaufbereitung und das Spritzgießen. Rüdiger Kissinger, Leiter Marketing der motan-colortronic GmbH, Friedrichsdorf, schätzt die Zusammenarbeit mit dem IKV: „Durch die praxisnahe Ausbildung am IKV lernen die Studierenden schon frühzeitig den Umgang mit unseren Geräten. Und der Einsatz der Geräte im IKV sorgt für einen Rückfluss der dort gewonnenen Erkenntnisse in die Weiterentwicklung unserer Produkte; also eine klassische Win-Win-Situation“

Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, IKV-Institutsleiter, bedankte sich bei motan-colortronic für die Bereitstellung der neuen Geräte für das IKV-Technikum: „Wir freuen uns, mit der neuen Anlagentechnik spezielle Füllstoffe noch besser dosieren zu können. Der Erkenntnisgewinn aus unserer Forschung wird unseren Studierenden zugutekommen, mittelbar durch die Übernahme der Erkenntnisse in die akademische Lehre und unmittelbar durch die praktische Arbeit an der Anlage. Dafür danken wir motan-colortronic.“


Donnerstag, 11.04.2013

Bier-Verpackungen: Glasmehrweg weiter auf dem Rückzug

Der Abwärtstrend beim Gebrauch der Mehrwegglasflasche bei Bier setzt sich kontinuierlich fort. Gewinner sind PET-Flaschen und die Getränkedose, stellt die CIS GmbH (Burgau) anhand der neuesten A. C. Nielsen-Daten fest. Auch Kleinkästen oder Multipacks würden wegen der zunehmenden Kleinhaushalte immer beliebter.

Betroffen seien insbesondere die Kernmärkte Lebensmittelhandel, Getränkeabholmärkte und Tankstellen. Diese stehen für einen Absatz von 61,5 Mio Hektolitern Bier, das entspricht 64 Prozent des Gesamtmarktes in Deutschland.

Internet:

Donnerstag, 21.03.2013

Wärmedämmstoffe: Bedarf in Europa steigt jährlich um 2,2 Prozent

Der europäische Verbrauch an Wärmedämmstoffen wird nach Ansicht von IAL Consultants (London / Großbritannien; www.ialconsultants.com) bis 2017 auf 214 Mio m³ oder 6,3 Mio t steigen. Bei der derzeitigen Basis von 193 Mio m³ oder 5,6 Mio t entspräche dies einem durchschnittlichen Wachstum von 2,2 Prozent pro Jahr, schreiben die Marktforscher in der aktuellen Studie „The European Market for Thermal Insulation Products“. Das Marktvolumen dürfte dann lauf IAL von derzeit 9,6 Mrd EUR auf 10,6 Mrd EUR im Jahr 2017 klettern.

Im vergangenen Jahr stellten EPS-Produkte den Angaben nach 26,2 Prozent der eingesetzten Wärmedämmstoffe. Auf XPS kamen 6,2 Prozent und auf PUR/PIR 9,6 Prozent. Der Löwenanteil entfiel auf Glaswolle.

© KI Kunststoff Information, Bad Homburg

 
Donnerstag, 07.03.2013

K 2013: Ausstellerdatenbank ist online

Auf der Website für die Kunststoff-Leitmesse „K 2013“ (16. bis 23. Oktober 2013 in Düsseldorf) ist seit kurzem die Ausstellerdatenbank online geschaltet. In der Rubrik „Firmen und Produkte“ können User nach einzelnen Unternehmen suchen oder sich Firmenlisten für spezielle Angebotsbereiche oder einzelner Nationen anzeigen lassen und downloaden, wie der Veranstalter Messe Düsseldorf (Düsseldorf) mitteilt.

Zudem bietet die Site personalisierte Services wie „MyOrganizer“ und „MyCalendar“ für Online-Terminvereinbarungen sowie „MyCatalogue“ für die Zusammenstellung des individuellen Messekatalogs. Die K-App macht die Messeinformationen auch mobil verfügbar, für Android- wie auch für Apple-Systeme.


 
Mittwoch, 30.01.2013

K-Verarbeitung Deutschland: Gedämpfte Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2012

Nach einer schwächeren zweiten Jahreshälfte 2012 blickt die deutsche Kunststoffindustrie derzeit wieder zuversichtlicher nach vorne. Die seit Jahresmitte 2012 auch hierzulande spürbare Konjunkturabkühlung in Europa und Asien weicht ersten globalen Wachstumsindikatoren und schürt vorsichtige Erwartungen, insbesondere beim Export.

Dies berichtet der Branchendienst KI – Kunststoff Information als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage KI Dialog zur Kunststoff-Konjunktur, an der sich mehr als 500 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.

Die Bilanz des zweiten Halbjahres 2012 ist, wie von der Branche erwartet, negativ ausgefallen. 20 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten bessere Geschäfte, 43 Prozent mussten einen schlechteren Geschäftsverlauf hinnehmen. 37 Prozent meldeten keine Veränderung. Dies entspricht ungefähr den Erwartungen aus Juli 2012, als 23 Prozent mit besserem und 41 Prozent mit gleichbleibendem Geschäft rechneten.

 
 

Die Beschäftigung ist im zweiten Halbjahr weiter angestiegen, allerdings hat sich das Wachstumstempo deutlich verringert. Während 24 Prozent der Unternehmen ihren Personalbestand erhöhten, bauten 20 Prozent Personal ab.

Für die erste Jahreshälfte 2013 überwiegen die positiven Erwartungen in der Branche. 28 Prozent der Befragten rechnen mit besseren Geschäften, während 20 Prozent schlechtere Geschäfte befürchten. Die Entwicklung des Exports wird dabei etwas optimistischer beurteilt als die Geschäftsentwicklung im Inland. Der KI-Erwartungsindex steigt von 83,3 Punkten im Juli 2012 auf aktuell 91,6 Punkte.

 

Der vorsichtige Optimismus spiegelt sich in der verhaltenen Investitionsplanung der Unternehmen wider. 29 Prozent wollen ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr erhöhen, 27 Prozent wollen reduzieren. Der Blick auf die Beschäftigung zeigt ein ähnliches Bild. 19 Prozent der Unternehmen rechnen mit Personalzuwachs, 14 Prozent mit einem Rückgang des Personalbestands.

Internet:

 
Donnerstag, 03.01.2013

Lubrizol: Weichmacherfreies TPU für Sportschuhe

Das Spezialchemieunternehmen Lubrizol (Wickliffe, Ohio / USA) hat mit der Einführung von „Estane” ein Weich-TPU ohne Weichmacher für Sportschuhanwendungen vorgestellt. Das neue Material bietet laut Hersteller eine hohe Flexibilität, Abriebbeständigkeit und Formbarkeit.

Erhältlich ist es sowohl als polyesterbasierte („Estane T460AH", „Estane T460A", „Estane T465A" und „Estane T470A") als auch polyetherbasierte Variante („Estane T365A" und „Estane T370A"). Bei Härtegraden zwischen Shore A 60 bis A 77, sei das umweltfreundliche TPU-Material gegenüber weichmacherhaltigen TPU-Alternativen für Schuhkomponenten hochtransparent und hochgradig UV-stabil, heißt es weiter. Damit sei es auch ein guter Ersatz für Gummi oder PVC in zahlreichen Spritzgießanwendungen.

Internet: www.lubrizol.com